arrowStartseite Freitag, 30 Juli 2010  

Zeichner-Opposition

www.fondszeichner.de



 
Haupt Menu
 Startseite
 Neuigkeitenübersicht
 Übersicht aller Artikel
 Wer wir sind
 Was wir wollen
 Was wir nicht wollen
 Was wir tun
 Was wir erreichten
 Forum
 Download: Vollmachten & Gastbeiträge & Ordner Unterlagen für IBV-/LBB-Fonds
 Internet-Links
 Site Übersicht
 Oft Gefragtes (FAQ)
 Kontakt
 Disclaimer

Einloggen
Benutzername

Passwort

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?

Neues vom Aktionsbund
AAA Themen-Radar
Fr, 30 Jul 2010 12:59
MS "Nordstar"Reederei GmbH & Co. KG - Versammlung am 2. August 2010
Berliner "Mieter Magazin"weint Krokodilstraenen um die Mieter im Sozialen Wohnungsbau - aber an die Anleger denkt keiner
Hannover Leasing Fonds Nr. 143 (Montranus) - Begrenzung der Aussetzung der Vollziehung

Newsflash

Wir sind seit 1.8.2004 die öffentliche Plattform für alle, die sich frei über Beteiligungen an geschlossenen Fonds informieren und Informationen tauschen wollen ! Wir - ein Zusammenschluss von Laien (= engagierte Fondszeichner) und Profis (Fondsanalysten, im Kapitalanlagerecht erfahrene Juristen) wollen die Zeichnergemeinschaft stärken und sammeln Stimmvollmachten für die Vertretung in Gesellschafterversammlungen und Beschlussfassungen! Wir bitten um Ihre widerrufliche Stimm-Vollmacht für Ihre = unsere Ziele. Die Vertretung ist für Sie kostenfrei und dient dem Zweck, der Anlegerschaft eine stärkere Position zu verschaffen. Gemeinsam haben wir schon viel für die Anleger bewegt (siehe "Was wir erreichten").  Stimmrechtsformulare finden Sie im "Download" unter "Stimmrechtsvollmachten": Pro Fonds ein Formular: Ausdrucken, ausfüllen, hersenden (Adresse unter: "Wer wir sind"), den Rest machen wir....

Immobilienfonds, Schiffsfonds, Medienfonds: Für alle Fonds gilt: Schutz der Anleger ist nötig: Vor rechtlich fragwürdigen oder vertragswidrigen Praktiken von Emissionshäusern, Verwaltern und Treuhändern. Die  Zeichner brauchen weiter initiatorenunabhängige Informationen, Recherchen, Fakten, Meinungen und Artikel von Kundigen, und sie brauchen dieses Forum. Hier sind unsere und Ihre Interessen und Vollmachten gut aufgehoben.


MS Poseidon - Göttlich oder Panzerknacker ? NEU 29.7.2010  
Geschrieben von Jörg Meyer-Gruhl  

NEU EILT Nur bei uns EILT Seh(e)r: 29.7.2010, 11,32 h:

MS Poseidon - Göttlich oder Panzerknacker ? NEU 29.7.2010

Wie wir gestern schrieben: Mitunter  sind vor den harten Fakten einige "kryptische" Bemerkungen angebracht. Halten wir es heute genauso: Erst einige Bemerkungen zur griechisch-römischen Mythologie und zu moderneren Mythen: Den Panzerknackern aus Walt Disney's Micky Mouse.

Und wie gestern: Dann ein Absatz. Dann einige - damit natürlich wieder einmal überhaupt nicht zusammenhängende -Bemerkungen zu einem Schiff. Zu dessen Fonds (und einem Emissionshaus), das natürlich rein nix mit der Mythologie am Hut hat. Ob es andere Ähnlichkeiten mit dem wahren Leben gibt, mag der geneigte Leser entscheiden. 

Zur Erinnerung: Poseidon, Gott des Meeres. Weil Pferde ihm heilig waren, opferten Gläubige ihm Pferde, die sie im Meer versenkten. Ergrimmte Poseidon, so stach er mit seinem Dreizack in die Erde, donnerte Erdbeben heraus, Überschwemmungen folgten. Und er brachte Schiffe zum Kentern (!), zum Sinken gar (!).  Und die modernen Mythen ? Hier ist einer davon. Es geht um die........

Panzerknacker

Die Panzerknacker sind eine Einbrecherbande, die es in vielen Comics auf Investor/ Geldanlager/ Fondskäufer Dagobert Ducks Geldspeicher abgesehen haben. Kennzeichnend für sie sind ihre Sträflingsnummern (176-167, 176-176, 176-617, 176-671, 176-716, 176-761, 176-???. Die Nummern variieren je nach Anzahl der Panzerknacker, die sie immer auf der Brust tragen. Außerdem werden sie fast immer mit schwarzer Maske gezeigt. Ausnahme: Wenn sich zwei Vertreter bei Onkel Dagobert als Geschäftsleute „Panz & Knack“ vorstellen. Oder in einem Beirat vertreten sind.

Das Gehirn der Bande ist Großvater Opa Knack, der in einigen Geschichten mit einem Schild mit dem Text „Begnadigt“ auftaucht. Die Panzerknacker bezeichnen sich meist selbst als „Panzerknacker AG“.  Die erste Generation bestand damals aus Flusspiraten auf dem Mississippi. Andere meinen, sie seien die Isar hinaufgekommen....

Soweit unser Ausflug in die Wunderwelt der Mythen, der Micky Mouse und des Dagobert Duck. And now to something complete different:

Nun zu den Fakten: Es gibt (!) nämlich neben dem Gott Poseidon auch ein Vollcontainerschiff mit 3 Kränen und Containerzellen in Doppelhüllenbauweise namens MS Poseidon. 28,20 m breit, Ladekapazität 1.950 TEU, gebaut in Gdynia/Polen. Inganggesetzt am 18.8.1999. Fonds-prospektiert durch GHF = Gesellschaft für Handel und Finanz mbH, Blinke 6, 26789 Leer.

Bei einem Investitionsvolumen von 35,787 Mio EURO hatte der Fonds Fremdkapital von ursprünglich 18.863,0 Mio Euro. Unter HRA 110.580 wurde die zugehörige GmbH & Co KG als "Alpha Ship GmbH & Co KG MS "Poseidon" am 19.4.2006 (wie jetzt: 2006 ??? Ja...) im HR eingetragen.

Und - wie ging es so ? Am 5.2.2009 kam ein Handel zustande: Über rd. 66 TEURO Nominalbeteiligung zum Kurs von 50 %. Und dann ? Ja, am 5.7.2010 ein weiterer Handel über Zweitmarkt.de, diesmal zu 25,5 % und zwar bei rund 26 TEURO Nominal-Kapital.

Dassscha nu schtaaak, wie die Holländer sagen. Von 50 auf 25,5 - Plumps ? Hat Poseidon wieder mit dem Dreizack aufgestampft ? Nun ja, mag sein. Aber am 7. Mai 2010, zwischen beiden Zweitmarktabschlüssen, da kam was heraus ? Genau: Die Bilanz auf den 31.12.2008.

Auch hier wieder zur Ausschüttung: Betrübliche Null % gemeldet wurden für 2009 von Zweitmarkt.de.

Und wie steht's so mit diesem Schiff ? Da wäre zu vermelden: In der Bilanz 2008, da lesen wir im "Eigenkapital  der Kommanditisten" dass der Gewinn-/Verlustvortrag von - 18.124 Mio EURO fiel auf - 16.464,662 Mio EURO. Das ist doch gut so. Allerdings: Der Jahresüberschuss von 2007 von 1.662.383.- EURO verwandelte sich 2008 in einen Verlust von 142.418,62 EURO, was - unter Verrechnung der Kapitalanteile und der Rücklagen sowie der "alten" Gewinn-/Verlustvorträge das Eigenkapital der Kommanditisten per Saldo von + 204.530.- Euro Ende 2007 auf nun + 60.092,51 Euro, Ende 2008, schmelzen ließ.

Wir hoffen natürlich, dass die weiter aufgeführten Einlagen stiller Gesellschafter von rd. 1,022 Mio EURO weiter bedient werden. Ja, natürlich auch hier: Die Rückstellungen stiegen von 44.363.- EURO auf 919.000.-- EURO. Aber, gut so: Die Verbindlichkeiten von 5.611 Mio EURO fielen auf 4,240 Mio EURO.

Es sei den  374 Kommanditisten auch mitgeteilt aus den "Bilanzierugs- und Bewertungsmethoden" zum 31.12.2007: "Im Handelsregister sind Einlagen gem. § 172 Abs. 1 HGB in Höhe von 1.465.896,55 EUR eingetragen, die nicht geleistet sind (§ 264c Abs 2 Satz 9 HGB). Hierbei handelt es sich um Entnahmen der Gesellschafter (Ausschüttungen, anrechenbare Steuern) durch die ihre geleistete Einlage unter die Hafteinlagen herabgesunken sind." Herabgesunken...wie traurig das klingt, besonders für ein Schiff.....

Das allerdings hätten wir auch reingeschrieben - in die "Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz" oder wie die Jugend sagt: Besser ist das.

Sie gehören zu den 374 Kommandististen dieses Fonds ? Dann würden wir jetzt mal energisch die Bilanz für 2009 anmahnen....

Wenn Sie den heiligen Zorn des Göttes Poseidon herabrufen wollen: Rufen Sie einfach an: Frau Dr. M. Wilhelm, in der Kanzlei Dr. Schirp et al. in Berlin. Telefon 030 - 327.617-0.

 

Letzes Update ( Donnerstag, 29. Juli 2010 )

Poseidon und Uranus - Meeresgott und Saturn-Vater NEU 29.7.2010  
Geschrieben von Jörg Meyer-Gruhl  

NEU EILT Nur bei uns: 29.7.2010, 9,23 h: Mitunter finden Leser Artikel auf fz.de "kryptisch". Mag sein. Die, welche sie entziffern sollen, wissen, dass wir wissen. Dieses Wissen macht sie weniger froh.

Und die steil steigende Leserzahl beweist: Breite Leserkreise verstehen genau, worüber wir schreiben. Mitunter aber sind vor den harten Fakten eben einige "kryptische" Bemerkungen angebracht. Halten wir es heute genauso: Erst einige Bemerkungen zur griechisch-römischen Mythologie. Dann ein Absatz. Dann einige - damit natürlich überhaupt nicht zusammenhängende -Bemerkungen zu einigen Schiffen, deren Fonds (und einem Emissionshaus und einigen Beiräten), die/das natürlich rein nix mit der Mythologie am Hut ha(t)ben. Deren Ergebnisse aber durchaus mythisch zu nennen sind.

Poseidon, Gott des Meeres, Bruder des Zeus, Schutzgott - zusammen mit Athene - der Stadt Athen. Seefahrer beteten zu Poseidon für eine sichere Überfahrt. Weil Pferde ihm heilig waren, opferten Gläubige(r) ihm Pferde (!), die sie im Meer versenkten (!). Ergrimmte er, stach er mit seinem Dreizack in die Erde, schuf Erdbeben, Überschwemmungen und brachte Schiffe zum Kentern (!), zum Sinken gar (!). (Ich weiß: Kryptisch...)

Uranus, in der römischen Mythologie, Vater des Saturn, jener wiederum Vater des Jupiter. Im Griechischen auch Uranos benannt.

Soweit unser Ausflug in die Wunderwelt der Mythen.

Nun zu den Fakten: Es gibt (!) nämlich auch ein Vollcontainerschiff mit  3 Kränen namens MS Uranus. 194 m lang, Ladekapazität 1.950 TEU, gebaut in Polen. Auf den Markt gebracht 1999 durch GHF. Das ist die Gesellschaft für Handel und Finanz mbH, Blinke 6, 26789 Leer.

Bei einem Investitionsvolumen von 35,787 Mio EURO hatte der Fonds Fremdkapital von ursprünglich 18.863,0 Mio Euro. Unter HRA 110.581 wurde die zugehörige GmbH & Co KG als "Alpha Ship GmbH & Co KG MS "Uranus" am 21.11.1995 (wie jetzt: 1995 ??? Ja...) im HR eingetragen. Und - wie ging es so ? Mum ja, am 8.12.2005 kam ein Handel zustande: Über rd. 36 TEURO Nominalbeteiligung zum Kurs von 80 %. Und nun ? Der letzte Kurs, von dem wir lasen war bei 25,5, %. Und Ausschüttungen ? Betrübliche Null % gemeldet wurden für 2009. Müssen wir uns Sorgen machen ? Nun, wenn wir bedenken, dass bei der GFI, der Treuhandgesellschaft der GHF, auf der Kursliste vom 25.6.2010, die Uranus, zuletzt gehandelt im Oktober 2008, bei 49,90 % stand, sicher nicht.

Und wie steht's sonst so mit dem Schiff ? Da wäre zu vermelden: Das Schiff hat eine Bilanz: Die letzte wohl von 2009. Da lesen wir den Satz: "Trotz bestehender bilanzieller Überschuldung wird zu Fortführungswerten bilanziert, da die Überschuldung durch ausreichend stille Reserven gedeckt ist." Nun, der "...Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Verlustanteil der Kommanditisten" stieg von Ende 2008 von 2,621 Mio EURO auf 7,824 Mio EURO, aber wie gesagt: "..ausreichend stille Reserven..."

Wir hoffen natürlich, dass die Einlagen stiller Gesellschafter von 1,022 Mio EURO weiter bedient werden. Ja, natürlich nicht so schön: Die Rückstellungen stiegen von 1,709 Mio EURO auf 3,354 MIO EURO und die Verbindlichkeiten von 4,865 Mio EURO auf 6,598 MIO EURO. Aber, wie gesagt: ...""Überschuldung durch ausreichend stille Reserven gedeckt "...

Nun, noch weniger schön: Von den Verbindlichkeiten von 6,598 MIO Euro sind 5,596 MIO Euro unter einem Jahr fällig, aber, wie gesagt:.....Sie wissen schon....

Und was uns sehr beruhigen sollte: Dem Beirat dieses Schiffes gehörten Leute an, die wir gut kennen, so steht es in der Bilanz vom 21.6.2010. Der eine Herr ist ein Herr aus München, der andere Herr ist ein Herr aus Grünwald. Und der dritte Herr ist aus Bielefeld, tätig in der Wirtschaftsberatung. Die hat im Februar 2010 gerade eine Prokura erlöschen lassen, sagt das Handelsregister...

Als Geschäftsführer hat unsere MS Uranus übrigens den Herrn Dipl.-Kfm. Wolfgang Janssen.

Wer wollte bei so illustrer Besetzung mit Hochkarätern zweifeln, dass "ausreichend stille Reserven" vorhanden sind "trotz bestehender bilanzieller Überschuldung".

Gewiß hat man den Kommanditisten auch mitgeteilt: "Auf die Gesellschafter entfallen bis zum Abschl(k)ussstischtag Entnahmen (direkt zuzurechnende Ausschüttungen und Steuergutschriften) in Höhe von insgesamt EUR 4.194.393,62; in diesem Zusammenhang verweisen wir auf § 172 Abs. 4 HGB."

Das allerdings hätten wir auch reingeschrieben - in die "Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz" oder wie die Jugend sagt: Besser ist das.

Sie gehören zu den 291 Kommandististen dieses Fonds ? Gut, dass da "stille Reserven" sind...

Wenn Ihre Reserve und Geduld aber aufgebraucht sein sollte und Sie den heiligen Zorn der Götter herabrufen wollen, damit einer der ihren gerecht gestraft wird: Rufen Sie einfach Frau Dr. M. Wilhelm an in der Kanzlei Dr. Schirp et al. in Berlin. Telefon 030 - 327.617-0.

Und später mehr zum Meeraufwühler Poseidon.....

Letzes Update ( Donnerstag, 29. Juli 2010 )

It's the economy, stupid ! NEU 27.7.10  
Geschrieben von Jörg Meyer-Gruhl  

NEU EILT Nur bei uns: 27.7.10,17.45 h: Seiltänzer und Versicherungsakrobaten - was haben sie gemeinsam ? Sie dürfen nicht abstürzen. Der eine nicht vom Seil, der andere nicht vom Logikpfad: Because: It's the economy, stupid....

Doch der Reihe nach - im systematischen Wahnsinn: Ein Mann kauft einen Fondsanteil. An einem dieser dynamischen Bananenfrachter, die Re(e)derlein aus - (norddeutsche Küstenstadt mit 5 Buchstaben ? - falsch ! Leehr !) - aufgelegt hat. Nun gut,  man prospektelte ein wenig herum, hier ein Fehler, dort ein kleiner......seien wir großzügig: Sagen wir's nicht.

Unseren Mann nun, ihn ergreift immer größerer Zorn: Stück um Stück beginnt er zu ahnen, dann auch zu wissen, was alles falsch lief beim Prospekt, dann beim Fonds. Erst schreibt er höfliche Briefe, dann massive Interventionen: Nützt nix, der Mann mit den elastischen Beinen weicht aus wie ein Degenfechter vorm Treffer.

Da entsinnt sich unser Mann: Er hat da eine Versicherung, eine hoffentlich mit Recht so heißende: Rechtsschutzversicherung. Sie soll ihn schützen und sein gutes Recht. Jahr um Jahr zahlte er ein: Prämie um Prämie. Nun trägt er frohgemut die Kopie seiner Police zu seiner Anwältin hin und bittet sie: "Schreibt Du der Dings-Versicherung und bitte sie: Gib Rechtsschutz mir in diesem Fall des Fondsanteils". Gesagt, getan.

Doch dann der Hammer: "Nö", sagt die Versicherung, "die Deckung kriegst Du nicht".

Und unser Mann ? Reibt sich die Augen - ist verwundert. Wie sie denn gedächten, sich der Pflicht zur Deckung zu entziehen, ließ er höflich fragen ?

Da konntest Du die Tänzer auf dem Seil und die Versicherungsartisten die Hochzeit feiern sehen ! Die Deckung hier verweigert sei, so schrieb die Dingsbums, weil "kein Rechtsschutz für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen in ursächlichem Zusammenhang mit Spiel- oder Wettverträgen sowie Termin- oder vergleichbarer Spekulationsgeschäfte" zu geben sei. Und: "Die hier betroffene Kapitalanlage ist als Spekulationsgeschäft anzusehen, das vom Risiko her einem Termingeschäft vergleichbar ist." Und: "Die nur versprochene, aber in keiner Weise abgesicherte Rendite, entspricht dem unkalkulierbaren Risiko einer Wette, welches sich letztlich auch verwirklicht hat." Die Kommasetzung geben wir Original wieder, den originellen Gedanken auch.

Donnerwetter ! Da mußt Du erstmal drauf kommen ! Wir haben natürlich sofort einen Experten der Seefahrt, Herrn Hans A. befragt: Ob denn die Seefahrt und die dafür nötigen Schiffe tatsächlich einer Wette gleichzusetzen seien ? "Dschjjjjaaa", sachchchte Hans ganz sachte, "dasschaa wohl richt'ch: Wenn ich mit dem Üstra-Boot auf dem Maschsee fahre, in Hannover, da kann ich ja wohl wetten, dass ich das Meer nich', äh', erreiche."

Tatsächlich ! Schiffe = Wette. "Und", fragten wir den Fachmann weiter: "Ist denn ein Schiff, ein Fondsanteil daran, wohl auch Termingeschäft ?"

"Ja, was denn sonst," so dröhnt der blonde Hans. "Das ist doch klaaa: Wenn's Üstra-Boot auf'm Maschsee fährt, jetzt isses 13.oo h, der Fah'plan sachcht, esss kommt zum Steg hier erst um 13.3o h - dasss isss' ein klaaaaa Termingeschäft: Geschlossen jetzt, erfüllt erst später - Termiiiiiingeschäft eh'm, sach ich djjschaa."

Das ist natürlich eine ganz, ganz, ganz schlechte Nachricht für Versichreungspolsicenbesitzer: Die sind genauso durcheinander jetzt wie ihre Versicherungspolicezessen: Müssen sie nun selber zahlen, wenn sie klagen wegen dieses Fondsprospekts ?

Das glauben wir denn dann doch nicht. Klar, das die Dingsbums nicht gern zahlen will. Klar doch für uns: Sie wird's tun müssen. Denn noch gilt klaaaaa: It's the economy, stupid ! Economy = Nix Speculativonomics.

Immerhin: Bei der Bahn ist es anders: Die fährt aus zwei Gründen nicht: Zu kalt oder  zu heiß. Bei der Dingsbums gilt aber nur ein Grund: Zu heiß - geduscht !

Nun ist sie aufgefordert worden, Deckung zu erteilen. Mal sehen, ob sie sich darauf beruft, sie habe den Deckhengst nicht versichert. Deckt sie's nicht, wird sie verklagt. Und wir ? Berichten weiter. Und Sie, der Sie Fondsanteile an Bananendampfern haben, mit faulen Prospekten vollgeladen ? Fassen Mut, Ihre Versicherungspolice und rufen an: Frau Dr. M. Wilhelm in Kanzlei Dr. Schirp,

Telefon 0303 - 327 617 - 0. Frau Reinecke, auf Durchwahl 33, hilft Ihnen weiter und der Dingsbums-Versicherung aufs Hochseil....

Letzes Update ( Dienstag, 27. Juli 2010 )

Übelkrähen suchen Körner NEU 26.7.2010  
Geschrieben von Jörg Meyer-Gruhl  

NEU EILT Nur bei uns: Übelkrähen suchen Körner NEU 26.7.2010.

Aber sie finden nix ! Muß schon übel sein für Übelkrähen: Kaum sitzt der Krähenhaufen einem geübten Jäger gegenüber, schon wird's eng für die Vögel. Sie picken hier, sie picken dort, schauen verstohlen aus den Augenwinkeln zum Jäger hin: Hebt er schon wieder die Flinte ? Ja, diesmal die mit der silbernen Kugel im Lauf. Die bringt sogar Vampire um, nicht nur Übelkrähen.

So also weiter mit der Krähen-Saga. Diesmal die Folge für die Kinder: Wie die Krähen bestimmten, wann Schiffe fertig sind. Und wie sich alle danach richten müssen, wenn sie Krähen sind. Hört !

Wie war es doch, als die Übelkrähen unlängst vom Re(e)derlein hören mußten, der Kahn sei 2 Jahre früher gebaut worden, als Rederlein in seinen Prospekt schrieb ? "Oh, übel, übel, übel", so sprachen sie zu Rederlein und putzten besorgt ihre Krallen. Nun aber mußten sie nicht Rederlein hinter ihrem Nest berichten sondern mußten jenen, die dies entdeckt hatten, Bericht erstatten. Was also tun ?

Sie dachten lange nach, wie sie's wohl richten könnten. Bis die Eine, besonders schwarze Krähe, dann einen Einfall hatte: "Machen wir's doch so", so schlug sie vor, "ein Schiff, nun ja, ein Schiff wird kommen." "Das Liedlein kennen wir," so sprach der Krähenhaufen. "Gemach, gemach," so sprach die Ober-Übelkrähe,  " bin noch nicht fertig , Gans.... Ich sagte schon: Ein Schiff wird kommen....wenn es denn fertig ist. Es dauert manchen Tag, ein niedlich Schiff zu nieten: Von ganz unten bis ganz oben. Und die Kombüse obendrauf. Wann ist es fertig ?" Die Krähen schauten an einander. Nun dämmert ihnen, was der Ober-Alter-Krähen-Vorstand sagen will. Da krächzt das Neugefieder, ein Ei vom letzten Jahr: "Er hat ganz recht: Wir schreiben hin: Das Schiff ist fertig, wann das Rederlein es sagt."

"Genau," so sagt die Oberalte-Krähe: "So ist es: Wenn das Rederlein mit weißer Farbe pinselt einen Namen auf den Bug: D a n n   ist es fertig. Und nicht einen Tag ist's fertig eher."

Da hüpften sie ganz aufgeregt um's Rederlein herum und sagten ihm: " Geh' hin und mal den Namen auf den Bug. Dann ist das Schifflein fertig. Keinen Tag ist's eher rund und fertig, hörst Du wohl ?"

Rederlein begriff das schnell. Holte Pinsel, Farbe sich (und eine Bürste wider den schon dicken Rost am Pott) und sprach: "Ich hab's verstanden. Dieser Dampfer, der ein Beispiel sei, er ist gebaut, ich glaub wohl: 1989. Liegt lange schon bei mir am Kai, will keiner haben diesen Pott. Hat keinen Namen noch bis nun. Wenn ich j e t z t auf die Bordwand male - im Jahre 2010 - der Kahn, er heiße "Tüntelkram" - dann ist er fertig ? Richtig ?"

"Ja, so, genau," so krächtzt der Chor der Schwarzen. "Dann ist er fertig. Und kein' Tag eher ist's gerichtet mit dem Schiffchen hier !"

Und - ihr Kinder höret wohl: Seit diesem Tag gilt, dass ein Schiffchen zu betrachten fertig ist, wenn steht ein Name drauf: Das merkt Euch wohl ! So soll es gelten in ganz Krähenland, fortan: Wir machen's, wie wir's brauchen, das sei der Krähenweisheit letzter Schluß.

 

Letzes Update ( Montag, 26. Juli 2010 )

Embdena - Ich bin dann mal weg ! Nee ! NEU 29.6.2010  
Geschrieben von Jörg Meyer-Gruhl  

NEU EILT Nur bei uns:  29.6.2010, 6,57 h: Embdena - Ich bin dann mal weg !. Nee !

Köstlich, diese Nestflüchter aus Embden, die Embdena Partnership AG. "Und tschüss": Teilt sie doch unter dem 25.6. 2010 den erstaunten Anlegern der MS Eastar und der MS Bluestar mit, man habe die "Geschäftsbesorgung" "in gemeinsamer Absprache" "ab dem 1.7.2010" der "Firma GFI" überlassen.

Genauer, die "GFI" wird "ab dem 1.7.2010 die Geschäftsbesorgung übernehmen".

Ob das wohl die Anleger beschlossen haben ? Natürlich nicht. Aber: "Wir kommen dem Wunsch der Geschäftsführung natürlich gerne nach".

"Gerne" - fehlt ja: "Aber dafür doch nich.,..."! Die Embdena kommt "gerne nach". Die wenigen Hühner rund um Emden sollen sich vor Lachen fast Eier abgegackert haben. Ist natürlich klar, auch dieser Brief wieder "Mit freundlichen Grüßen aus Emden ppa. Dieter Passier", der wohl berühmteste Prokurist der Embdena Partnership AG.

Wenn Arjen Robben für den, ebenfalls wohlberühmten Verein Kickers Emden (früherer Vorsitzender: E. Schmidt, jetzt immer noch Vorstand der Embdena Partnership AG) ein solches Schleifendribbling versucht hätte, sein Trainer Looooouuuuuuiss vannn Gall hätte gesachchcht: "Arjen, dat wa de Dod, nit die Gladiolen!"

Denn Arjen hätte sich sagen lassen müssen, dass er bei diesem Schleifendribbling einige Hindernisse übersehen hat. Dieses, zum Beispiel: Er hätte sssssssehen müsse', da ist eine Eckfahne, (in unserem Falll genannt "Gesellschaftsvertrag"). Und ? Umgelaufen ! Arjen, Tölpel !

Wieso ? Na, da gibt es einen Paragraphen mit der Rückennummer 10 = Arjen schon wieder ? Nein, diesmal der gegenerische Verteidiger, der die 10 trägt. Erstmal hätten nämlich die Gesellschafter den alten Verteidiger mit der Nummer § 10 vom Platz stellen müssen, dann die neue GFI einwecheln und dann hätte Robben weiterdribbeln dürfen.

So dribbelt Robben ins Aus, Aus, Aus und Deutschland wird Weltmeister (eine andere Geschichte...). Da wartet schoon die Embdena Partnership AG: "Gern". "Mein lieve God", stöhnt vannnn GALL, "könnt ihr den nimmer lesen ?"

Wir aber freuen uns: So schlecht spielt eben nur Kickers Emden. Und der Versuch, sich den Klagen der Anleger auf Prospekthaftung zu entziehen - ich bin dann mal weg ! - lächerlich. Wer den Prospekt herausgab, der haftet. Da kann er zehnmal zu wechseln versuchen. Der Prospekt klebt nun mal. Wie Zucker an Kinderhänden.

Und wir Anleger ? Wir wenden uns vertrauenvoll an Frau Dr. M. Wilhelm in der Kanzlei Schirp & Co. in Berlin unter Telefon 030 - 327.617-0 oder mail@ssma.de und schließen uns den Klagen an, die bereits auf Prospekthaftung bei der MS Eaststar laufen. Und was ist mit "MS Bluestar" und "MS Nordstar" und allen den anderen erloschenen Sternen am Firmament der - seemännisch - auslaufbereiten Embdena ?

Nun.....erfahren Sie mehr, wenn Sie telefonieren. Aber Vorsicht: Spionanrufe weden gnadenlos erkannt: "Gerne"!

Letzes Update ( Montag, 28. Juni 2010 )

Die Übelkrähen fliegen wieder NEU 24.6.2010  
Geschrieben von Jörg Meyer-Gruhl  

NEU EILT NUR bei uns, 24.6.10, 14,51 h:

Nun fliegen sie wieder: Ganz tief, die Übelkrähen ! Schwarz, schwarz siehst Du sie gen den Himmel flattern. Als hätten  einen langen schwarzen Umhang sie.

Diesmal: Sie sitzen  auf der Schulter eines Chefs. Chefs eines Hauses der Emission. Chef gab Prospekte her. Ringt nun die Hände - ob seiner "Fehler". Und engagiert sich Übelkrähen. Hörte er doch: Kluge Vögel das. Schnattern dies und schnattern was. Doch nicht nur schnattern sollen sie. Man sagt: Auch wegschnacken können diese Vögel: Prospektfehler, Un-Möglichkeiten. Teure treue Vögel, des Lied sie singen, wer sie bezahlt: Das hörte er. Und engagierte sie.

Die allergrößte Übelkrähe, man sagt, aus Westfalen zugeflogen, sie sprach zum Chef: "Chef, sprich: Was tatest Du ?  Mehr noch: Was schriebest Du darüber in den Fondsprospekt."

Bleich wurde Chef, bleicher als jene Wasserleiche, die kürzlich - wohl bei Emden - dort aus dem Meer gefischt. Er druckste hin - er druckste her: "Mag's garnicht sagen, Übelkrähe, was ich tat." "So ich's nit weiß, kann ich nit beistahn Dir," so krähte unser schwarzer Vogel.

"So sei es drum," seufzte schwer der Chef. "Nun wisse denn, du schwarze Übelkrähe - doch nur in Dein Ohr dringe dieser Satz: Der Kahn, den meine Leut' vertickten, er war ein wenig älter schon als ich dann schrieb in den Prospekt."

"Ei Deubel ook," krächzte der größte Galgenvogel, "Um wieviel Jahre hast Du die Wahrheit denn gedehnt ?" "Nun," stotterte das Chefchen, "War mehr als eins wohl, wohl auch mehr als zwei, doch mehr als fünf Jahr' waren es gewißlich nicht, die ich des Schiffes Alter kürzte."

Da zog die Schar der Übelkrähen, rund um den größten Galgenvogel, die linken Krallen ein und hüpften auf dem rechten Bein: "Du Deubelskerl, das ist Betrug", so schallte krächzend es aus Rabenhälsen.

"Wer weiß davon, denn ausser uns", so fragte höchst verständig die allergrößte Rabenkrähe. "Nur ihr und ich, der Reeder auch. Ach ja, in meinem Haus der Blitzableiter." "Der Blitzableiter - wie denn das ?" "Den schick' ich immer vorne an die Front, wo's brennt und Blitze zucken, damit er Unheil von mir hält." "Und der weiß auch....?" "Ja, der weiß auch."

Die Raben liessen alle Flügel hängen: "Das sind zuviele, die davon wissen," schnatterte die Ober-Übelkrähe. "Was willst Du tun, mein gutes Chefchen, wenn einer Deiner Kunden davon hört ?"

"Die Bauseltiger sind zu blöd," war Chef´chen sicher seiner Sache sich.

"Doch wenn sie Adler engagieren, mit scharfen Augen. Die nach unten spähen. Und am Grunde des Prospektes das finden, was schon ranzig riecht ? Du weißt doch, Chefchen, gegen vieles helfen Übelkrähen, gegen Adler aber nicht."

"Das Schicksal mag es gnädig mit mir meinen," so sprach das Chefchen zu der Übelkrähe. "Verschon' mit Adlern mich der Himmel, sonst werd' ich in den Kahn getan".

Der Rest der Unterhaltung aber ging dann unter: Im Flügelrauschen eines Adlers, der hoch am Himmel kreiste und nach unten sah: Auf's Chefchen. Und den Haufen Übelkrähen.

 

Letzes Update ( Donnerstag, 24. Juni 2010 )

Man lacht über die Westfalen auf See NEU 23.6.2010  
Geschrieben von Jörg Meyer-Gruhl  

NEU, Nur bei uns NEU, EILT: Man lacht über die Westfalen auf See - NEU 23.6.2010 -  Es war 1954, WM, Finalrunde, Gruppe 2. Deutschland gegen Ungarn. Nein, nicht das berühmte: "Rahn müßte schießen...Rahn schießt...". das nicht. Sondern das Spiel davor.

Der Trainerfuchs Herberger stellte seine B-Elf auf gegen die scheinbar übermächtigen Ungarn. In der Mannschaft: Einige Westfalen, die Fußballwelt lacht sich scheckig über die eckig aufspielenden Ball-Pamper: Liebrich, Kwiatkowski (der sich von den 8 Toren, die er fing, nie wieder erholte...), Eckel, Rahn (ja - genau: DER Rahn !).

Die Doofen aus Westfalen eben. Ganz allein auf hoher See. Und dann kein Schiff. Und gingen unter mit 8:3.

Aber auf dem Platz, da pampten sie, unsere doofen Westfalen. Und kamen sich - jedenfalls bis zur 3. Minuten, als Kocsis erstmals für Ungarn traf - vor wie die Weltmeister.

Danach war Ebbe.

Warum wir das erzählen ? Zum Einen: Doofe Westfalen gibt es immer noch. Sie pampen herum, immer noch.

Nur ist diesmal die reale Geschichte ein wenig anders: 1954 hatte Herberger die Westfalen als "Opfer" auf den Platz geschickt, um die Ungarn zu täuschen.

Diesmal hat - ein anderer Herberger -erstmal einen Trainerassistenten im 1. Lehrjahr auf den Platz geschickt. Das war einer, der nicht mal wußte, dass es vor dem Match immer eine Seitenwahl gibt. Und natürlich hat dieser Assistent, Toll-Patsch der er war, alles versemmelt, was zu versemmeln war.

Da war die gegnerische Mannschaft obenauf. Sie begann zu pampen, schon vor dem Anpfiff, noch beim Warmlaufen: "Seht die Trottel gegenüber. Abgesoffen schon vorm Auslaufen. Ja, auf hoher See und dem Fußballplatz ist jede Idiotie möglich...."

Scheinbar.

Denn der neue Trainerfuchs zog den Assistenten zurück in den Stadiontunnel. Und änderte seine Aufstellung - in letzter Minute.

Als die neue Mannschaft ins Stadion-Licht trat, wußte der Gegner: Manche Westfalen sind immer noch doof, aber eben nicht alle.

Wer dann dieses Spiel gewann ? Na klar, der neue Trainerfuchs....

Letzes Update ( Mittwoch, 23. Juni 2010 )

Mehr...
Nun läuft die Welle NEU 15.4.2010
Hunde, die beißen, bellen auch NEU 26.3.2010
Eeeeeey AG - Herr S.: Es wird ernst NEU 25.2.2010
Embdena AG und Herr Gassan - ein schönes Paar NEU 8.12.09
MS Zara - wird einmal ein Wunder geschehen ?
30. Vierteljahresbericht der BCIA NEU 22.10.09
BCIA Bericht zum ersten Quartal 2009 NEU 27.9.09.
All Star Orchestra NEU 8.9.09
 
top

Miro International Pty Ltd. © 2000 - 2004 All rights reserved. Mambo Open Source is Free Software released under the GNU/GPL License.
design by mambosolutions.com